Angst im Erlanger E-Werk: Ein Festival der filmischen Schrecken
Das Weekend of Fear-Festival im Erlanger E-Werk bringt das Grauen auf die große Leinwand. Hier treffen Filmliebhaber und Schocker-Fans aufeinander.
Ein Wochenende, das für viele ins Blut geht, ist das Weekend of Fear-Festival im Erlanger E-Werk. Hier wird das Horrorgenre nicht nur zelebriert, sondern in aller Furcht detailliert ausgekostet. Ein Blick hinter die Kulissen dieser schaurigen Veranstaltung liefert interessante Einblicke.
Schritt 1: Die Auswahl der Filme
Das Festival beginnt mit der sorgfältigen Auswahl einer Vielzahl von Horrorfilmen. Die Kuratoren durchforsten unermüdlich die neuesten und auch die klassischen Werke des Genres. Dabei werden sowohl Blockbuster als auch Indie-Perlen berücksichtigt. Ziel ist es, ein abwechslungsreiches Programm zu schaffen, das nicht nur den Gruselfaktor abdeckt, sondern auch die unterschiedlichen Subgenres des Horrors. Es sei denn, jemand ist der Meinung, dass ein Film mit einer Laufzeit von vier Stunden über einen unermüdlichen Killer ohne jegliche Entwicklung wirklich nötig ist.
Schritt 2: Das Ambiente des E-Werks
Das Erlanger E-Werk selbst trägt seinen Teil zur Atmosphäre bei. Abgedunkelte Säle, spezielle Beleuchtung und Dekorationen, die ein wenig an die Kulissen von „The Shining“ erinnern, sorgen dafür, dass sich die Zuschauer gleich in die richtige Stimmung versetzen können. Manch einer mag sich fragen, ob die alten Steine des E-Werks nicht selbst schon einige Geschichten des Schreckens beherbergen. Doch bis dato hat niemand, der an dem Festival teilgenommen hat, dies verifiziert.
Schritt 3: Das Publikum
Besucher des Festivals sind ein bunt gemischter Haufen – von eingefleischten Horrorliebhabern bis hin zu Neulingen, die sich mutig in die Welt des Schreckens wagen. Dies führt oft zu amüsanten Szenen im Zuschauerraum, wenn die einen bei den härtesten Szenen herzhaft lachen, während die anderen fast aus den Sitzen springen. Ein kollektives Raunen und gelegentlich auch ein herzhaftes Gelächter durchzieht die Reihen, was die Erfahrung umso unterhaltsamer macht.
Schritt 4: Das Rahmenprogramm
Das Festival bietet mehr als nur Filme. Podiumsdiskussionen mit Filmexperten, Workshops über Special Effects und sogar kleine Ausstellungen machen das Event zu einem Gesamterlebnis. So kann man beispielsweise lernen, wie man einen „Zombie-Schnellkurs“ absolviert, während man gleichzeitig sein Popcorn knabbert. Ein wenig absurd, aber das macht den Reiz des Ganzen aus.
Schritt 5: Die Nachtvorstellungen
Wenn die Dunkelheit über Erlangen hereinbricht, beginnen die Nachtvorstellungen. Diese Filme sind oft die extremsten, die das Festival zu bieten hat. Ein paar Unerschütterliche ziehen es vor, in der letzten Reihe Platz zu nehmen – ein strategischer Vorteil, um im Zweifelsfall das Weite zu suchen. Während einige nach den ersten paar Filmen das Handtuch werfen, sind andere bereit, sich durch die Nacht des Horrors zu kämpfen.
Schritt 6: Die Nachwirkungen
Ganz ohne Folgen bleibt ein Besuch des Weekend of Fear-Festivals nicht. Einige erhalten die knackenden Nerven als ein Geschenk, das sie bei den nächsten Filmabenden zur Schau stellen können. Andere haben vielleicht das Gefühl, dass selbst ein einfacher Schatten ihre Sinne schärft. Das Festival hat einmal mehr gezeigt, dass das Duell zwischen Angst und Faszination nie endet. Diese Erfahrung gehört indes zu einem der Höhepunkte im kulturellen Kalender der Region.